Social Mobility

Mobilitätsverhalten sozial und nachhaltig gestalten

Beim Einsatz digitaler sozialer Netzwerke im beruflichen Kontext denken viele Unternehmen an Karrierenetzwerke wie LinkedIn oder Xing, welche in den Zuständigkeitsbereich der Marketingabteilungen fallen, sowie an Messenger oder Conferencing-Tools, eingesetzt zur Unterstützung von Kommunikationsprozessen. Dabei bietet #Social Software viel mehr Potential, Arbeit zu gestalten.

Die Idee der Social Mobility

Gemeinsam im Team Ziele zu erreichen, macht zum einen Spaß und stärkt zudem das Wir-Gefühl. Dabei zugleich auch noch etwas Gutes für die Umwelt zu tun und den eigenen Stresspegel zu senken, macht das Ganze zu einem großartigen Unterfangen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes SB:Digital unterstützte das KMI-Team die highQ Computerlösungen GmbH dabei, aufbauend auf diesem Ansatz, ein innovatives Geschäftsmodell zu etablieren. Im Ergebnis entstand mytraQ, eine Social Mobility Anwendung zur ökologisch-sozialen Gestaltung von Mobilitätskonzepten in Unternehmen, welche Beschäftigte beim täglichen Pendeln zur nachhaltigen Gestaltung des eigenen Mobilitätsverhalten motiviert.

Der Weg zur Entwicklung eines Geschäftsmodells

Entsprechend der Leitidee von #Social Business als ganzheitliche Unternehmensstrategie, welche auf den Einsatz sozialer Technologien zur zielgerichteten und (sozial, ökologisch und ökonomisch) nachhaltigen Gestaltung von Kollaboration und Kommunikation in Geschäftsprozessen setzt, galt es bei der Entwicklung von mytraQ sowohl die technische und strukturelle als auch die menschliche Ebene zu berücksichtigen.

Aufbauend auf einer Status-Quo-Analyse wurde zunächst die Zielstellung für die Geschäftsidee geschärft sowie das Wert- und Nutzenversprechen definiert. Hierfür wurden etwaige Vorteile einer App-Anwendung zur individuellen Steuerung des Pendelverhaltens herausgearbeitet. Dazu gehören zum Beispiel die Stärkung des Bewusstseins für den ökologischen Fußabdruck auf individueller und Unternehmensebene oder die Erhöhung des Wohlbefindens durch das Fördern Stress-reduzierter Anreisemöglichkeiten (Car-Sharing, Stärkung der Fahrradnutzung).

Im Zuge des Entwicklungsprozesses wurden die zentralen Eckpunkte des Geschäftsmodells über die Beantwortung zentraler Fragen präzisiert.

Im Rahmen des dreijährigen Forschungs- und Entwicklungsprojektes SB:digital blieb die wissenschaftliche Begleitung der highQ durch das KMI-Team dabei nicht nur auf die methodische Unterstützung (#design science research) begrenzt. Auch inhaltlich konnten wichtige Impulse, etwa im Hinblick auf die Gestaltung von Anreizsystemen und Incentivierungsmechanismen (#Gamification) sowie #digitale Transformationsprozesse gesetzt werden.

Eine umfassende Beschreibung des Vorgehens findet sich u. a. hier: https://doi.org/10.1007/978-3-658-33371-3

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